Beurteilung

Allgemeine Beurteilungskriterien

• Aktive Mitarbeit in den Unterrichtsstunden
• Fähigkeiten in Sozialformen zusammenzuarbeiten (Gruppen-, Partner- und
Projektarbeit)
• Beteiligung an Klassengesprächen und Diskussionen
• Ergänzende Vertiefung durch Hausübungen – Genauigkeit, Sorgfalt und Vollständigkeit
der schriftlichen Arbeiten werden zur Beurteilung herangezogen.
• Erkennen von logischen Zusammenhängen und Umsetzung in die Praxis
• Wissen selbstständig erwerben; Sammeln von Informationen und Materialien
(Bücher, Medien, Internet,….)
• In Deutsch, Mathematik und Englisch werden 4 Schularbeiten pro Schuljahr und Gegenstand
geschrieben.
• In Slowakisch werden 4 Schularbeiten  geschrieben
• Die Schularbeitsnoten werden mit etwa fünfzig Prozent in der Jahresnote berücksichtigt.

Unterrichtsgegenstände

Neben den oben angeführten sind folgende weitere Kriterien in den einzelnen Gegenständen
für die Schulnoten maßgebend:

Deutsch

Verfassen von Texten – Schularbeiten:
• Aufbau und Themenbehandlung
• Ausdruck und Sprachrichtigkeit
• Rechtschreibung
Weitere Bereiche der Leistungsbeurteilung sind:
• freies Sprechen
• Lesen (vorbereitetes und nicht vorbereitetes, sinnerfassendes)
• Textvortrag (freies Rezitieren)
• Schularbeiten im herkömmlichen Sinn
• Kenntnisse in der Anwendung von grammatischen Strukturen
• Rechtschreibtraining, spezifische Rechtschreibübungen, Diktate
• Präsentation von individuellen Arbeiten – Buchvorstellungen, Referate

Mathematik

Die Schularbeiten werden nach gedanklicher und rechnerischer Richtigkeit beurteilt.
Bei Aufgaben, die zeichnerisch zu lösen sind, wird neben der gedanklichen Richtigkeit auch auf die Genauigkeit und Sauberkeit der Ausführung besonders geachtet. Jede Schularbeit wird nach einem Punkteschlüssel beurteilt.

Die ständige Mitarbeit (z.B.: Erarbeitung von Problemlösungen, Erkennen von logischen Zusammenhängen, kritisches Betrachten von Ergebnissen, Arbeitshaltung bei Gruppen-, Partner-, Einzel- oder Projektarbeit) im Unterricht ist ebenso Teil der Leistungsbeurteilung
wie Lernzielkontrollen am Ende eines Themenbereiches.
Auch die Ausführung von zugewiesenen Arbeitsaufträgen (z.B.: Sammeln von
Unterrichtsmaterialien, Sorgfalt bei Hausübungen, Vorhandensein von Arbeitsmitteln,….) wird bei der Leistungsbeurteilung berücksichtigt.

Englisch

Für die Beurteilung von Schularbeiten sind folgende fachliche Aspekte maßgebend:
• Lese- und Hörverständnis
• Ausdrucksweise und Stil
• grammatikalische Korrektheit
• Wortschatz
• Inhalt, wobei entsprechend der Themenstellung sachliche Richtigkeit und Aufbau zu berücksichtigen sind
• Schreibrichtigkeit

Den einzelnen Teilbereichen der Schularbeiten werden Punkte zugeordnet. Die Arbeit wird nach einem festgelegten Notenschlüssel bewertet.
Die Wichtigkeit der Teilbereiche „Mitarbeit“ und „Hausübung“ wurde bereits in den „Allgemeinen Beurteilungskriterien“ hervorgehoben.

Geographie u. Wirtschaftskunde, Geschichte u. Sozialkunde, Biologie
u. Umweltkunde, Physik und Chemie:

In den Fächern Geografie und Wirtschaftskunde, Geschichte und Sozialkunde,
Biologie und Umweltkunde sowie in Physik und Chemie sind pro Semester
schriftliche Wiederholungen vorgesehen. Außerdem besteht die Möglichkeit zur Ablegung von mündlichen Prüfungen. Auf eine nette Heftführung wird Wert gelegt.
Zur Mitarbeit zählen:
• die Beteiligung an gemeinsamen Wiederholungen und Klassengesprächen
• Physik / Chemie: zusätzlich die Beteiligung an Versuchen
• das selbstständige Erarbeiten von Themen
• das Erkennen von logischen Zusammenhängen des Stoffes
• das Sammeln von Informationen und Materialien, die den Unterrichtsstoff ergänzen
(Zeitungen,
• Bücher, Internet,….) oder sich auf aktuelle Ereignisse beziehen
Des Weiteren wird in Geografie und Wirtschaftskunde auch der richtige Umgang mit Karten (topographische und thematische Karten, Stadtpläne, Wirtschaftskarten,….) bewertet. In Biologie und Umweltkunde werden umweltorientiertes Verhalten und Handeln sowie Engagement in die Beurteilung einbezogen.

Bildnerische Erziehung, Musik, Leibesübungen und Werken

In den Gegenständen Bildnerische Erziehung, Musik, Leibesübungen und Textiles Werken sind Kreativität, Fantasie, Ausdauer, Leistungswille und Praxisbezug gefragt. Nicht nur die tatsächlich erbrachten Leistungen und praktischen Arbeiten, sondern auch das Bemühen der Schüler finden bei der Beurteilung Berücksichtigung.

Bildnerische Erziehung

Kreativität, Fantasie, Ausdauer und Leistungswille sind Grundlagen für die Leistungsbeurteilung. Diese werden in verschiedenen Sozialformen (Partner-, Gruppen-, Projektarbeit) gefördert und gefordert.
Weitere Beurteilungskriterien:
• persönliches, fantasievolles Gestalten (individueller Ausdruck)
• Umsetzung der Aufgabenstellung (Bemühen um eine selbstständige, ideenreiche Ausführung)
• Auseinandersetzung mit bildender Kunst (Museen, Galerien, Medien,…)
Geometrisches Zeichnen:
Beurteilt werden:
• selbstständiges Lösen geometrischer Aufgaben
• Ausführung geometrischer Zeichnungen
• Herstellung maßstabsgetreuer Modelle
• Raumvorstellung
• Sauberkeit und Genauigkeit der Arbeiten
• ästhetische Endausfertigung der Zeichnungen (Bleistiftzeichnung, Tuschezeichnung, Normschrift, farbliche Gestaltung)

Musikerziehung

Zur Beurteilung werden folgende Punkte herangezogen:
• Wiederholungen und Mitarbeit im Unterricht
• aktive Teilnahme beim Tanzen, Singen und Musizieren (Orff-Instrumente,
rhythmische Schulung)
• schriftliche Überprüfungen des Unterrichtsstoffes
• Berücksichtigung mangelnder Anlagen bei erwiesenem Leistungswillen zu
Gunsten des Schülers

Leibesübungen

Die Leistungsbeurteilung beruht auf folgenden Kriterien:
• Überprüfung der motorischen Grundeigenschaften (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit) durch sportmotorische Tests (z.B. Zirkeltraining, Zeitläufe,…) und durch Beobachtung im Unterricht
• Überprüfung im kognitiv-affektiven Bereich (z.B. Regelkunde) in Gesprächen
mit den Schülern oder durch Einsetzen der Schüler als Spielleiter,….
• Leistungsbereitschaft und Verhalten beim Spiel (Soziales Verhalten !)
• Berücksichtigung der Anlagen und körperlichen Fähigkeiten bei erwiesenen
Leistungswillen zu Gunsten des Schülers (gilt nicht bei Sporthauptschülern)
• individuelle Leistungssteigerung

Werken

Beurteilt werden:
• das fertige Werkstück
• Kreativität, Eigeninitiative, Leistungswille bei der Ausführung der verschiedenen Techniken
• Genauigkeit und Sauberkeit bei der Arbeit
• Ordnung und Teamfähigkeit während des Unterrichtes

Ernährung und Haushalt

Beurteilt werden
im theoretischen Unterricht (Ernährungslehre):
• mündliche Mitarbeit
• Wissen um die Aufgabe der Nahrung und Nahrungsinhaltsstoffe
• qualitätsschonende Lebensmittelbearbeitung
• Planung und Zubereitung von sinnvollen Speisenfolgen
im praktischen Unterricht:
• Ordnung, Sauberkeit und Hygiene bei der Zubereitung
• selbstständiges und partnerschaftliches Arbeiten
• Ess- und Trinkkultur
• kreatives Gestalten des Tisches bei aktuellen Anlässen im Schuljahr

Religion

Für die Beurteilung im Religionsunterricht werden folgende Aspekte herangezogen:
• Mitarbeit im Unterricht, bei religiösen Feiern und Projekten
• soziales Engagement in Klassen- und Schulgemeinschaft sowie im fächerübergreifenden Projektunterricht
• Heft- bzw. Mappenführung
• selbstständiges Erarbeiten aktueller Themen wie Drogen, Sekten, Partnerschaft, usw.

Informatik

Beurteilt werden:
• Genauigkeit
• Leistungen während des Unterrichtes

Rückmeldung für alle Unterrichtsfächer

Ein wichtiges Kommunikationsmittel zwischen Elternhaus und Schule ist das LMS.
Rückmeldungen über erbrachte Leistungen erfolgen durch die beurteilten schriftlichen Arbeiten , im LMS oder in Form einer Kontaktaufnahme (Frühwarnsystem) aus gegebenem Anlass.

Weiters wird im ersten Semester ein Elternsprechtag angeboten, an dem die Eltern die Möglichkeit haben, sich über den Lernerfolg ihres Kindes zu informieren.

Im zweiten Semester finden KEL-Gspräche (=Kind-Eltern-Lehrer) statt. Dabei berichtet das Kind selbst über seinen Lernzuwachs oder mögliche Schwächen. Am Ende werden gemeinsam konkrete Ziele vereinbart, wie die individuellen Leistungen verbessert werden können. Diese werden beim nächsten KEL-Gespräch evaluiert.